Naturmedizin
Wichtige Tipps und Hinweise helfen Ihnen
Der Kopfschmerz
von Tania Zajac
Osteopathisch gesehen haben v.a. die Kaumuskulatur des Kopfes, die Schulter-Nacken-Muskulatur, und die kleinen Nackenmuskeln besondere Bedeutung für die Entstehung von Kopfschmerzen.
Jeder Muskel besitzt, wenn verspannt, ein bestimmtes Ausstrahlungsmuster (sog. „referred pain“), und kann somit einen bestimmten Kopfschmerz auslösen (z.B. Stirn-, Hinterhaupt-, oder Schläfenkopfschmerz).
Durch genaue anatomische Kenntnis der Muskulatur und ihrer jeweiligen Ausstrahlungsmuster kann der Osteopath verspannte / verkürzte Muskulatur auffinden, und sie mittels sog. „Inhibition-Techniken“ entspannen.
Dies führt zur deutlichen Spannungsabnahme innerhalb der Muskulatur, und somit zur Abnahme des Kopfschmerzes.
Nicht nur Spannungskopfschmerzen, sondern auch Migräne können durch diese Techniken langfristig deutlich gebessert werden.
Besonders gute Erfahrungen habe ich mit den Inhibition Techniken bei akuten, massiven Spannungskopfschmerzen gemacht.
Die klassische Akupunktur wiederum beschäftigt sich mit dem energetischen Zustand der Meridiane (=Energieleitbahnen des Körpers). Diese können eine energetische Fülle oder Leere aufweisen, was zu unterschiedlichen Beschwerden führen kann.
Die diagnostische Methode für den Zustand der Meridiane ist die chinesische Pulsdiagnose, mit der alle 12 Meridiane auf ihren Zustand hin untersucht werden. Zeigt sich dabei ein Ungleichgewicht in der Energieverteilung im Körper, so ergibt sich daraus die Auswahl der Akupunkturpunkte.
Da am Kopf verschiedene Meridiane verlaufen (der Gallenblasenmeridian seitlich, der Magenmeridian vorne im Gesicht, der Blasenmeridian vom Hinterhaupt bis über den Scheitel), gibt der Ort des Kopfschmerzes Aufschluß darüber, welcher Meridian gestört ist.
Bei einem typisch seitlichem Migränekopfschmerz ist z.B. meist der (seitlich liegende) Gallenblasenmeridian in seinem Energiefluß gestört, beim Hinterhauptkopfschmerz ist der Blasenmeridian betroffen usw.
Genadelt werden meist lokale Punkte am Schmerzort, um dort die Energieblockade zu lösen, und Fernpunktean Armen und Beinen (sog.“Antike Punkte“) die das gesamte Energiesystem des Menschen ausgleichen.
Meiner Erfahrung nach zeigt die Akupunktur besonders gute Erfolge bei chronischer, therapieresistenter Migräne.
In der Phytotherapie kennt man seit der Antike Heilpflanzen die erfolgreich in der Therapie der Kopfschmerzen angewendet werden können: Angefangen mit der Pestwurz (lat. Petasites), die sehr gute Wirksamkeit bei Migräne zeigt, über die Weidenrinde (lat. Salix purpurea), die die uns aus dem Aspirin bekannte Salicylsäure in natürlicher Form enthält, bis zum Pfefferminzöl (lat. Menthae piperitae aetheroleum), welches in Studien erstaunliche schmerzstillende Wirkung gezeigt hat.
Abhängig vom individuellen Fall können die Therapieverfahren Osteopathie, Akupunktur und Phytotherapie entweder einzeln, oder kombiniert angewendet werden, zusätzlich arbeite ich je nach Beschwerdebild mit Komplexhomöopathika, Schüßlersalzen, Bachblüten und naturheilkundlicher Stuhldiagnostik und Darmsanierung.
Tania Zajac
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Viel Glück u. viel Erfolg wünscht Ihnen
Luis Weiß
Chiropraktiker / Osteopath
Heilpraktiker