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Chiropraktik / Osteopathie

Beschreibung

Zur Sache:

Die Chiropraktik & Osteopathie ist bis dato die einzige manuelle Therapieart, die für eine gezielte Therapiedurchführung auch eine gezielte Diagnostik voraussetzt. In diesem Sinne wäre jedem Behandler, der nicht die ärztl. Approbation oder die gesetzl. Zulassung zu einem Heilpraktiker besitzt, wie zum Beispiel Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Masseure, Fußpfleger, Shiatsutherapeuten u.ä., die osteopathische und chiropraktische Therapieanwendung an der Wirbelsäule, an den Gelenken, Muskeln und generell allen Nervenschmerzen in Deutschland verboten.

Im Allgemeinen sind alle Körperteile durch die mittlerweile sehr sanften und ausgefeilten Therapiemethoden der modernen Chiropraktik und Osteopathie behandelbar und offenbaren dem Patienten bereits nach wenigen Behandlungs-
sequenzen eine spürbare Erleichterung und vor allem Schmerzreduzierung mit Bewegungsverbesserung.

Die Vorstellung, dass der Chiropraktor nur "an der Wirbelsäule knackst", während die Osteopathen sanft und behutsam an den Weichteilstrukturen (Muskeln, Sehnen, Fascien) arbeiten, sollte man schnellstens wieder vergessen.

Die moderne Chiropraktik, speziell aus den USA, weist überaus schonende und extrem effektive Therapieanwendungen auf (wie z.B. S.O.T., Activator-Technik, Cox-Technik usw.), die mittlerweile von führenden US-Universitäten wissenschaftlich akzeptiert wurden. Die Osteopathie vollbrachte in den letzten zehn Jahren einen deutl. Steigerung der Therapieanwendungsmöglichkeiten (wie z.B. viscerale Techniken am ges. Bauchraum und vorderen Beckenregion, sowie der Differenzierung der Craniosacraltherapie, M.E.T. (muscle energy technique), diverse Fascientechniken sowie die Mobilisation von Kopfknochen. Ein gewisser Anteil der osteopathischen Therapie ist derzeit wissenschaftlich sehr umstritten (siehe Journal Manuelle Medizin Band 41, 42 u. 44), wird auch in naher Zukunft durch wissenschaftl. Verfehlbar-keiten und undurchschaubaren Regulationssystemen des menschlichen Körpers unbewiesen bleiben. Letztendlich entscheidet der Patient selbst über die Wirksamkeit dieser Therapiemethoden, reproduzierbare Bewegungsteste beweisen die Mobilitätsverbesserung.